Kapitel 01: Projektstart
Project start
01.01
Der Kick-off: Wer macht was?
The kick-off: who does what?
1. Ein Projekt mit festem TerminA project with a fixed date
An einem Dienstag Mitte Januar sitzen zwölf Menschen im Besprechungsraum des Zentrallagers, drei weitere sind per Video zugeschaltet.
Es ist der für das „Lagerwechsel“, und alle wollen wissen, wer was macht.
Daniel Costa, der neue IT-Projektleiter, hat seine erst vor zwei Wochen übernommen, bringt aber viel mit.
Dr. Katrin Vogel, die IT-Leiterin, eröffnet die , denn sie ist die des Projekts und leitet den .
„Für unser altes läuft am Jahresende die Wartung aus, deshalb ersetzen wir das durch ein cloudbasiertes System von einem externen “, erklärt sie.
Das neue System bekommt eine zum , und die Kolleginnen und Kollegen im arbeiten künftig mit einer .
Dann nennt Dr. Vogel den wichtigsten und damit die größte : Das soll vor dem stattfinden, am ersten Wochenende im Oktober.
„Gerade im Weihnachtsgeschäft erwarten unsere , dass jede pünktlich ankommt, und in dieser Zeit darf das Lager auf keinen Fall stillstehen.“
2. Ziele und ProjektorganisationGoals and project organization
Danach stellt Daniel die vor: weniger Fehler im , kürzere Wege zum richtigen und ein , der auch im Weihnachtsgeschäft jede Bestellung pünktlich verschickt.
Ganz oben in der Projektorganisation steht der Lenkungsausschuss: Dr. Vogel hat den Vorsitz, dazu kommen Thomas Bauer aus der Logistik und Petra Lange aus dem .
Eine Ebene darunter steht die : Daniel trägt die für das Gesamtprojekt, und Michael Wolf ist beim Dienstleister und Daniels direkter .
Die eigentliche Arbeit findet in vier Teilprojekten statt, und für jedes Teilprojekt gibt es eine Person, die dafür ist.
Die Projektorganisation im Projekt „Lagerwechsel“ The project organization in the "Lagerwechsel" project
Tippen Sie auf eine Ebene und sehen Sie, wer dort arbeitet. Tap a level to see who works there.
Lenkungsausschuss: Dr. Katrin Vogel (Vorsitz), Thomas Bauer, Petra Lange Steering committee: Dr. Katrin Vogel (chair), Thomas Bauer, Petra Lange5
- Projektleitung: Daniel Costa, beim Dienstleister Michael Wolf Project management: Daniel Costa, at the supplier Michael Wolf
- Teilprojekt Lagerprozesse und Schulung: Sandra Klein mit den Key-Usern Sub-project warehouse processes and training: Sandra Klein with the key users
- Teilprojekt Konfiguration und ERP-Schnittstelle: Michael Wolf Sub-project configuration and ERP interface: Michael Wolf
- Teilprojekt Scanner-App: Anna Nowak und Rahul Mehta Sub-project scanner app: Anna Nowak and Rahul Mehta
- Teilprojekt Infrastruktur und Datenmigration: Jan Schröder Sub-project infrastructure and data migration: Jan Schröder
Sandra Klein, Teamleiterin im Wareneingang, ist Key-Userin und kümmert sich mit der anderen um die des Lagers und um die .
Jan Schröder aus dem IT-Betrieb ist für die Infrastruktur, die und die an den beim zuständig.
3. Wer ist wofür zuständig?Who is responsible for what?
Für die hat Daniel eine einfache Matrix vorbereitet, die er in Worten erklärt, damit niemand die Abkürzung RACI kennen muss.
„Für jede Aufgabe klären wir vier Fragen: Wer macht die Arbeit, wer trägt die Verantwortung, wer wird vorher gefragt und wer wird danach informiert?“
„Ein Beispiel: Sandra beschreibt die Abläufe im Wareneingang, aber die Verantwortung für die fachlichen Anforderungen liegt bei Herrn Bauer, weil er für den spricht.“
„Herr Wolf wird bei jeder an der Schnittstelle gefragt, und wer nicht dafür zuständig ist, wird trotzdem jede Woche im darüber informiert.“
Dann fragt Thomas Bauer nach einer Zuständigkeit, die ihm besonders wichtig ist: „Wer entscheidet, wenn das Lager und die IT unterschiedlicher Meinung sind?“
Daniel antwortet ruhig mit einem : „Zuerst suchen wir auf Projektebene gemeinsam eine , und erst wenn wir uns dort nicht einigen können, geht das Thema in die .“
„Eine Eskalation ist bei uns kein Angriff, sondern ein normaler , wenn eine über meine Rolle als Projektleiter hinausgeht.“
„Dann entscheidet der Lenkungskreis“, ergänzt Dr. Vogel, „und darauf können Sie sich verlassen: Eine Entscheidung bekommen Sie innerhalb von zwei Wochen.“
Herr Bauer ist damit einverstanden, denn für ihn zählen und mehr als ein schönes Organigramm.
Per Video bittet Michael Wolf darum, dass jede Änderung am Umfang schriftlich über die Projektleitung läuft.
„Nur so kann ich , und verlässlich planen“, sagt er.
Anna Nowak fragt: „Wer ist im Lager mein Ansprechpartner für die Scanner-App?“, und Sandra hebt sofort die Hand.
4. Ein Protokoll mit KIMinutes with AI
In der Besprechung läuft ein KI-Tool, das die IT zusammen mit dem geprüft und intern freigegeben hat.
Daniel hat alle Teilnehmenden gleich zu Beginn darüber informiert.
Die schreibt einen Entwurf für das , doch für die bleibt Daniel zuständig, deshalb prüft er jeden Satz, bevor er es verschickt.
Außerdem achtet Daniel auf den Datenschutz, denn ihm ist das Vertrauen im Team wichtig: Persönliche Bemerkungen gehören nicht in ein Protokoll.
Am Nachmittag geht das Protokoll mit allen Zuständigkeiten, und nächsten Schritten an alle: Es ist der erste Teil der im Projekt.
5. FazitConclusion
Nach neunzig Minuten weiß jede Person im Raum, welche Rolle sie hat und an wen sie sich mit Fragen wenden kann.
Ein guter Kick-off klärt nicht jedes Detail, aber danach haben alle die gleichen an das Projekt, an die und an die .
Für jede Aufgabe klären wir vier Fragen: …
For every task we clarify four questions: …
MeetingWer macht die Arbeit, wer trägt die Verantwortung, wer wird vorher gefragt und wer wird danach informiert?
Who does the work, who bears the responsibility, who is asked beforehand and who is informed afterwards?
Kick-off… wird trotzdem jede Woche im Statusbericht darüber informiert.
… is still informed about it every week in the status report.
MeetingZuerst suchen wir auf Projektebene gemeinsam eine Lösung.
First we look for a solution together at project level.
MeetingEine Eskalation ist bei uns kein Angriff, sondern ein normaler Schritt.
With us, an escalation is not an attack but a normal step.
MeetingWer ist im Lager mein Ansprechpartner für …?
Who is my contact person in the warehouse for …?
Meeting
Präpositionaladverbien mit da(r)-
Prepositional adverbs with da(r)-
1da- + Präposition statt einer Sacheda- + preposition instead of a thing
Viele Adjektive und Verben haben eine feste Präposition: zuständig für, informieren über, abhängen von. Wenn man die Sache nicht wiederholen will, verbindet man „da-“ mit der Präposition: dafür, darüber, davon.
Many adjectives and verbs have a fixed preposition: zuständig für, informieren über, abhängen von. If you do not want to repeat the thing, you join "da-" with the preposition: dafür, darüber, davon.
Beispiel aus dem Text Example from the text
Die eigentliche Arbeit findet in vier Teilprojekten statt, und für jedes Teilprojekt gibt es eine Person, die dafür zuständig ist.
The actual work takes place in four sub-projects, and for each sub-project there is one person who is responsible for it.
2dar- vor einem Vokaldar- before a vowel
Beginnt die Präposition mit einem Vokal, steht ein „r“ dazwischen: darüber, darauf, daran. „Darauf“ kann auch auf einen Satz zeigen, der erst danach kommt.
If the preposition begins with a vowel, an "r" goes in between: darüber, darauf, daran. "Darauf" can also point to a sentence that only comes afterwards.
Beispiel aus dem Text Example from the text
„Dann entscheidet der Lenkungskreis“, ergänzt Dr. Vogel, „und darauf können Sie sich verlassen: Eine Entscheidung bekommen Sie innerhalb von zwei Wochen.“
"Then the steering committee decides," Dr. Vogel adds, "and you can rely on that: you will get a decision within two weeks."
3damit, darüber: zurück auf das, was gerade gesagt wurdedamit, darüber: back to what has just been said
Ein da-Wort kann auch einen ganzen Vorschlag oder eine ganze Frage aufnehmen. So wird der Satz kurz und klar.
A da-word can also take up a whole proposal or a whole question. This keeps the sentence short and clear.
Beispiel aus dem Text Example from the text
Herr Bauer ist damit einverstanden, denn für ihn zählen Transparenz und Vertrauen mehr als ein schönes Organigramm.
Mr. Bauer agrees with that, because for him transparency and trust count more than a nice organization chart.
Merke Note
Für Sachen und Inhalte nimmt man da(r)- + Präposition, für Personen die Präposition + Pronomen: „an wen“, „mit ihr“, nicht „daran“ oder „damit“.
For things and content you use da(r)- + preposition; for people, the preposition + pronoun: "an wen", "mit ihr", not "daran" or "damit".
Die Frage nach einer Sache beginnt mit wo(r)-: „Wer ist wofür zuständig?“, „Wer entscheidet worüber?“
The question about a thing begins with wo(r)-: "Wer ist wofür zuständig?" (Who is responsible for what?), "Wer entscheidet worüber?" (Who decides about what?)
Kurzcheck Quick check
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Kann ich jetzt Can do now · stamp the scene to collect this card
Ich kann auf Deutsch ein Projekt eröffnen, Rollen und Zuständigkeiten erklären und fragen, wer wofür zuständig ist.
I can open a project in German, explain roles and responsibilities and ask who is responsible for what.
Ende der Leseprobe · End of the sample
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