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German for Product Managers: Prioritization, Roadmaps and Stakeholders

LingoSprint German for Product Managers

German for Product Managers: Prioritization, Roadmaps and Stakeholders

Priorisierung, Roadmaps und Stakeholder-Management

Interaktiver Berufsroman Interactive career novel

Level B1–B2

Interaktiver Berufsroman Interactive career novel

Zwölf Szenen aus einem Produktteam in München: Sie lernen Deutsch und gleichzeitig, wie Produktmanagement im Alltag funktioniert.

Twelve scenes from a product team in Munich: you learn German and, at the same time, how product management works day to day.

Lesen beginnen 12 scenes · level B1–B2 · about 2 hours

  • Deutsch zuerst Every German sentence has its English under a black bar. Tap the bar when you need it.

  • Wörter mit Berufswissen Underlined words open a card: what the word means in product management, word partners, a sentence for your interview.

  • Zum Ausprobieren Diagrams you can change: score requests, map stakeholders, sort a roadmap.

  • Ihre Probefahrt Each scene ends with a „Kann ich“ line. Collect them, practise interview answers, and find out if the job fits you.

Kapitel 01: Anfragen und Stakeholder

Requests and stakeholders

3 Abschnitte

01.01

Die erste Woche: Wer will was?

The first week: who wants what?

1. Ein neuer Anfang im ProduktmanagementA new start in product management

Priya Nair arbeitet seit Montag als bei einem mittelgroßen Softwareunternehmen in München.

Das Unternehmen entwickelt eine Plattform, mit der Handwerksbetriebe ihre und planen.

In der ersten Woche möchte Priya vor allem zuhören und herausfinden, welche die einzelnen an das Produkt haben.

Die Geschäftsführerin, Dr. Sabine Krüger, hat ihr eine kurze Liste mit aus dem , dem und der geschickt.

Die erwartet bis zum Ende des eine erste , aber für diese Woche hat Priya ein anderes .

Sie will wissen, wer welche hat, wer wofür zuständig ist und wer am Ende eine trifft.

Außerdem fragt sie sich, wie sie ihre eigene Rolle zwischen Vertrieb, Kundenservice und Entwicklung finden kann.

Als Produktmanagerin trägt sie die dafür, dass das Produkt den einen echten bringt.

Dafür braucht sie die aller Abteilungen, und diese Unterstützung bekommt sie nur, wenn die ihr vertrauen.

Die des Unternehmens kennt sie aus den Bewerbungsgesprächen: Im nächsten Jahr liegt der auf und auf einer höheren .

2. Gespräch mit dem VertriebTalking to sales

Am Dienstag trifft Priya den Vertriebsleiter Markus Brandt auf einen kurzen Kaffee in der Küche im dritten Stock.

„Herr Brandt, mich würde interessieren, was für Sie und Ihr Team im Moment am wichtigsten ist."

„Ganz klar unsere Großkunden", antwortet er, „denn mit ihnen machen wir den größten Teil unseres ."

„Und welche Ziele hat der Vertrieb in diesem Jahr?", fragt Priya.

„Unser Ziel ist ganz einfach: mehr Umsatz und weniger Kündigungen", sagt Markus Brandt.

„Bei einem dieser Kunden steht im Frühjahr die an, und der Kunde stellt gerade viele Fragen."

Priya fragt nach, ob es von diesem Kunden schon konkrete oder gibt.

„Der Kunde möchte, dass seine schneller arbeiten können, und er fragt immer öfter nach ", sagt Markus Brandt.

„Darf ich kurz fragen, wie Sie diese Wünsche heute an das Produktteam weitergeben?"

Markus Brandt lacht und gibt zu, dass er meistens direkt in der Entwicklung anruft, wenn etwas ist.

Für ihn ist das eine Frage der zum Kunden: Wer schnell hilft, gewinnt .

Priya notiert sich diesen Punkt, denn ohne klare zwischen den Abteilungen entstehen schnell doppelte .

3. Gespräch mit dem KundenserviceTalking to customer service

Am Mittwoch sitzt Priya eine Stunde neben Tobias Schäfer, dem Leiter des Kundenservice, und hört bei Telefonaten mit Kunden zu.

„Tobias, mich würde interessieren, wann bei euch die meisten ankommen."

„Montags früh, ganz eindeutig", sagt Tobias, „dann melden die Betriebe alle Termine, die am Wochenende nicht geklappt haben."

Viele haben mit im zu tun, zum Beispiel mit Terminen, die doppelt vergeben wurden.

„Habe ich richtig verstanden, dass die meisten Fehler bei doppelten Terminen entstehen?", fragt Priya.

„Genau, und das kostet uns viel Zeit, denn die pro Anfrage steigt seit Monaten", erklärt Tobias.

„Für die Kundenzufriedenheit ist das ein großes , denn ein verpasster Termin bedeutet für den Betrieb oft einen verlorenen Auftrag."

Priya fragt ihn, ob er dafür hat oder ob das eher ein Gefühl aus dem Team ist.

„Felix aus der Datenanalyse kann dir genaue Zahlen geben, aber die ist klar."

Tobias wünscht sich vor allem, dass das die Fehler im Terminplaner endlich zur macht.

Außerdem wünscht er sich klare : Wer im Produktmanagement ist sein Ansprechpartner, wenn ein Fehler dringend ist?

4. Gespräch mit der EntwicklungTalking to development

Am Donnerstag zeigt Jonas Weber, der Teamleiter der Entwicklung, Priya den aktuellen .

„Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob wir alle diese noch brauchen", sagt Jonas, „manche sind zwei Jahre alt."

Priya will wissen, wie das Team heute mit neuen Anfragen aus dem Vertrieb umgeht.

„Oft hören wir von einer Zusage erst, wenn der Kunde schon wartet", antwortet Jonas.

„Dann ist der meistens größer, als alle denken, und das Vertrauen zwischen den Abteilungen leidet."

„Was mir oft fehlt, ist der : Wir bekommen eine Anforderung, aber wir wissen nicht, welches Problem dahintersteckt."

Jonas wünscht sich, dass jedes Ticket genug hat und dass die Entwicklung den Aufwand schätzen kann, bevor jemand eine nennt.

„Eine Roadmap hilft uns nur, wenn sie zeigt, was Priorität hat und was warten muss."

„Schon etwas mehr würde uns sehr helfen", sagt Jonas.

Priya verspricht ihm, dass sie keine neue zusagt, bevor sie mit dem Team gehalten hat.

„Und wann wäre ein guter Zeitpunkt für ein regelmäßiges Gespräch über den Backlog?", fragt sie.

Jonas schlägt den Dienstagvormittag vor, direkt nach dem Daily des Teams.

Sie einigen sich darauf, für dieses Gespräch jedes Mal eine kurze vorzubereiten.

Nach jedem Gespräch schreibt Priya ein kurzes , damit sie später nachlesen kann, was sie vereinbart haben.

5. Eine Karte der StakeholderA map of the stakeholders

Am Freitag zeichnet Priya auf einem Whiteboard eine einfache Stakeholder-Karte mit zwei Achsen: und Interesse.

Die Geschäftsführung und der Vertrieb haben viel Einfluss, weil sie über das und über mit Großkunden entscheiden.

Dr. Krüger trägt als Geschäftsführerin die Verantwortung für Budget und Strategie und will vor allem wissen, welchen eine Funktion bringt.

Der Kundenservice hat weniger formalen Einfluss, aber er kennt die Probleme der besser als alle anderen.

Neben jeden Namen schreibt Priya, welche Erwartung die Person hat und wer der richtige Ansprechpartner für welches Thema ist.

Für jede Gruppe notiert sie außerdem den , den sie gehört hat: Der Vertrieb braucht für Großkunden, der Kundenservice braucht weniger Fehler.

Bei einigen Punkten weiß sie noch nicht, wie die Zuständigkeiten genau verteilt sind.

Zum Beispiel ist unklar, wer eine KI-Funktion freigeben darf und wann der dazukommt.

Priya schreibt die offenen Fragen in eine eigene Spalte, damit sie sie in der nächsten Woche klären kann.

Für technische Fragen ist Jonas Weber ihr wichtigster Ansprechpartner, für Fragen zu Kunden ist es Tobias Schäfer.

Jede Abteilung hat ihre eigene auf das Produkt, und jede Perspektive ist aus ihrer Sicht berechtigt.

Antippen Tap a person

Priyas Stakeholder-Karte Priya's stakeholder map

Tippen Sie auf eine Person und sehen Sie, wie viel Einfluss und wie viel Interesse sie hat. Tap a person to see how much influence and how much interest they have.

Einfluss influence ↑

Interesse interest →

Tap a person to see where they stand and what that means for the PM.

6. FazitConclusion

In ihrer ersten Woche hat Priya mehr Fragen gestellt als Antworten gegeben, und genau das war ihr Ziel.

Sie weiß jetzt, was der Vertrieb, der Kundenservice und die Entwicklung vom Produkt erwarten und wo sich ihre Erwartungen widersprechen.

Sie ahnt schon, dass sie zwischen diesen Erwartungen bald einen finden muss.

Am Montag schickt sie allen eine kurze und fragt, ob sie etwas falsch verstanden hat.

Das wichtigste der Woche ist kein Dokument, sondern ein besseres für die Menschen hinter den Anfragen.

Damit kann sie auch die erste mit der Geschäftsführung am Ende des Monats gut vorbereiten.

Dort soll sie in einer kurzen zeigen, welche sie für das Produkt vorschlägt.

Redemittel Useful phrases

  • Mich würde interessieren, was für Sie und Ihr Team im Moment am wichtigsten ist.

    I'd be interested to know what is most important for you and your team at the moment.

    Kennenlernen
  • Darf ich kurz fragen, wie Sie diese Wünsche heute an das Produktteam weitergeben?

    May I briefly ask how you pass these wishes on to the product team today?

    Gespräch
  • Habe ich richtig verstanden, dass …?

    Did I understand correctly that …?

    Nachfragen
  • Wann wäre ein guter Zeitpunkt für ein regelmäßiges Gespräch?

    When would be a good time for a regular conversation?

    Termin
  • Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob …

    To be honest, I don't know whether …

    Meeting

Grammatikregel Grammar rule

Indirekte Fragen mit „ob", „wie", „wann" und „was"

Indirect questions with "ob", "wie", "wann" and "was"

  1. 1Indirekte W-FragenIndirect wh-questions

    Ein Fragewort wie „wie", „wann" oder „was" leitet einen Nebensatz ein. Das konjugierte Verb steht am Ende, trennbare Verben werden dort wieder zusammengeschrieben.

    A question word such as "wie", "wann" or "was" introduces a subordinate clause. The conjugated verb goes to the end, and separable verbs are written as one word again there.

    Beispiel aus dem Text Example from the text

    „Darf ich kurz fragen, wie Sie diese Wünsche heute an das Produktteam weitergeben?"

    "May I briefly ask how you pass these wishes on to the product team today?"

  2. 2Ja/Nein-Fragen mit „ob"Yes/no questions with "ob"

    Wenn die direkte Frage kein Fragewort hat („Haben Sie Daten?"), beginnt die indirekte Frage mit „ob".

    If the direct question has no question word ("Do you have data?"), the indirect question starts with "ob".

    Beispiel aus dem Text Example from the text

    „Priya fragt ihn, ob er dafür Daten hat oder ob das eher ein Gefühl aus dem Team ist."

    Priya asks him whether he has data for this or whether it is more of a feeling within the team.

  3. 3Höfliche EinleitungenPolite openings

    Mit „Mich würde interessieren, …" oder „Darf ich fragen, …" klingt eine Frage weicher als eine direkte Frage. Das ist im ersten Gespräch mit neuen Kollegen hilfreich.

    With "Mich würde interessieren, …" or "Darf ich fragen, …" a question sounds softer than a direct question. This helps in a first conversation with new colleagues.

    Beispiel aus dem Text Example from the text

    „Tobias, mich würde interessieren, wann bei euch die meisten Kundenanfragen ankommen."

    "Tobias, I'd be interested to know when most customer requests reach you."

Merke Note

  • In der indirekten Frage steht das Verb am Ende: „wann die Kundenanfragen ankommen", nicht „wann kommen die Kundenanfragen an".

    In an indirect question, the verb goes to the end: "wann die Kundenanfragen ankommen", not "wann kommen die Kundenanfragen an".

  • Das Satzzeichen am Ende richtet sich nach dem Hauptsatz: „Ich frage mich, ob …." oder „Darf ich fragen, ob …?"

    The punctuation at the end depends on the main clause: "Ich frage mich, ob … ." or "Darf ich fragen, ob …?"

Kurzcheck Quick check

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Kann ich jetzt Can do now · stamp the scene to collect this card

Ich kann auf Deutsch in einer neuen Rolle offene Fragen zu Zielen und Erwartungen stellen und eine einfache Stakeholder-Karte erklären.

I can ask open questions about goals and expectations in German in a new role and explain a simple stakeholder map.

Ende der Leseprobe · End of the sample

Wie geht es weiter?

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Inhalt Contents

  1. 01Anfragen und Stakeholder0 von 3 gelesen
    1. 01.01Die erste Woche: Wer will was?
    2. 01.02Eine Anfrage aus dem Vertrieb
    3. 01.03Das Problem hinter der Anfrage
  2. 02Priorisieren mit Methode0 von 3 gelesen
    1. 02.01Backlog-Refinement: Ist die Story bereit?
    2. 02.02Mit RICE priorisieren und das Ergebnis erklären
    3. 02.03Nein sagen, ohne die Beziehung zu belasten
  3. 03Roadmap und Ziele0 von 3 gelesen
    1. 03.01Jetzt, als Nächstes, später: eine Roadmap ohne feste Termine
    2. 03.02Quartalsziele mit OKRs
    3. 03.03Die Roadmap vor der Geschäftsführung
  4. 04Konflikte und Entscheidungen0 von 3 gelesen
    1. 04.01Vertrieb gegen Kundenservice: ein Meeting moderieren
    2. 04.02Die Entscheidung festhalten
    3. 04.03KI-Funktion und Datenschutz: das Pilotprojekt wird geprüft
  5. AKernwörter (Core words)
  6. BWortschatz A–Z (Glossary)

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